Ich zählte 427 Sterne
- 26. Apr. 2017
- 1 Min. Lesezeit

Jetzt steht die Welt still, nur für unseren kleinen Moment.
Nur für das im Hintergrund zu hörende Gelächter.
Nur für das unregelmässig regelmässige Aufschlagen des Balls auf den Boden.
Nur für uns, nur für dich und mich und sie und ihn.
Da fühlen wir uns doch wahr und lebendig, tanzen mit dem Wind und verlaufen uns im Gewirr von Glück und einer Prise Schwermut. Wir spielen mit dem neugewonnenen Gefühl von Schwerelosigkeit und bauen uns Erinnerungen aus zuckersüssen Augenblicken.
Als du dich zu mir setzt lächle ich in mich hinein und zähle weiter Sterne.
Ich glaube du weisst gar nicht, wie wichtig du bist. Ich glaube ich weiss es manchmal selber nicht.
Ich glaube auch, dass ich es zu wenig sage.
Aber da, als du dich zu mir setzt und mit mir Sterne zählst will ich die Zeit anhalten, so bleiben, denn da bist du das Wichtigste.
An diesem Abend sind wir einfach.
Sind einfach uns.
Sind einfach glücklich und traurig und schwermütig und fröhlich.
Sind einfach uns.
Und Morgen ist es vorbei.
Und niemand will das es Morgen vorbei ist.
Und wir wollen alle bis es kein Morgen mehr gibt Sterne zählen.
Und da, da sind wir alle unendlich, da steht die Welt still, nur für unseren kleinen Moment.

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